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Die ersten Regenfälle nach dem langen, heissen Sommer erwecken die Landschaft mit einer erstaunlichen Vielzahl von wilden Blumen zu neuem Leben. Von Mitte November bis Mitte Mai zeigen sich die Inseln in üppigem Grün. Die Felder stehen in voller Frucht und die Wegränder werden von Fenchel, Klee, wilder Iris, Myrte und anderen Blumen gesäumt. Im späten Frühjahr schliesslich blühen über tausend verschiedene Pflanzenarten.
Abseits der Feriengebiete und der Städte Zentralmaltas gilt es, die Weite und Vielfalt der ländlichen Insellandschaft zu entdecken. Viele Gegenden wirken geradezu unberührt von unserer modernen Zeit. Die Bauern bestellen das Land häufig noch in der althergebrachten, arbeitsintensiven Art ihrer Vorfahren. Das Dorfleben wird vielerorts noch immer vom Wechsel der Jahreszeiten und den damit verbundenen Arbeiten auf dem Hof und in der Fischerei bestimmt.
Wie in längst vergangenen Zeiten können Sie auch heute noch alte Männer und Frauen, teilweise gemeinsam mit ihren Grossfamilien, auf den Feldern arbeiten sehen. Im Norden Maltas mit seinen dürren Böden und in vielen Gegenden Gozos werden Sie immer wieder kleinen Herden gescheckter Ziegen und Schafe begegnen, die am Wegesrand weiden. Ziehen Sie Ihre Wanderschuhe an und folgen Sie den schmalen, landwirtschaftlichen Pfaden vom Dorfplatz hinaus in die Natur. Sie werden eine zeitlose Landschaft entdecken, in der Sie selbst in der Hochsaison selten auf andere Menschen treffen. Entdecken Sie hier die vielfältigen Schönheiten: alte Bauernhöfe, kleine Kapellen am Wegrand und spektakuläre Küstenlandschaften. |
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