Amman

Ihr Ferienort

Amman ist mit über 1 Million Einwohnern die grösste Stadt Jordaniens und zugleich Hauptstadt. Die Stadt ist trotz vieler spannender Sehenswürdigkeiten vom Massentourismus verschont geblieben. Sie sollten sicher einen vollen Tag in Amman einplanen. Die Stadt eignet sich perfekt als Ausgangspunkt für Ausflüge in das Umland Ammans, welche wir Ihnen hier vorstellen:

Sehenswürdigkeiten in Amman:

Zitadelle (Amman)
Die Zitadelle, auch Castle oder umgangssprachlich Qala genannt, liegt auf dem 850 Meter hohen Berg Qala. Von hier aus geniessen Sie einen herrlichen Blick über Amman. Nicht zuletzt deshalb war der Berg bereits 2000 v. Chr. ein strategisch wichtiger Ort, wie Ausgrabungen belegen. Die Stadtmauer ist noch gut erkennbar. Ausserdem befinden sich viele Ruinen auf dem Gelände, unter anderem eine byzantinische Kirche und ein Omayaden-Palast. Hauptattraktion ist aber der Herkules-Tempel mit seinen gewaltigen Säulen. Auch das unscheinbare Museum ist sehenswert. Hier befinden sich unter anderem sehr wertvolle Ausstellungsstücke aus ganz Jordanien.

Das ehemalige Römische Zentrum (Amman)
Gleich bei der Altstadt im Zentrum Ammans befindet sich ein grosser, römischer Ruinenkomplex. Das Römische Theater, welches noch sehr gut erhalten ist, bietet Platz für 6000 Personen. Sie sollten unbedingt auf die obersten Ränge des Theaters steigen. Von hier oben haben Sie eine schöne Aussicht und können den ganzen Komplex überblicken. Die ehemalige Prachtstrasse Decumanus, welche von Säulen gesäumt ist, ist sehr sehenswert. Auf dem Gelände ist auch das Folkloremuseum untergebracht.

Downtown/Altstadt/Souk (Amman)
In der Zeit zurückversetzt fühlt man sich in der Altstadt. Schmale Strässchen mit unzähligen Geschäften, Menschen die den täglichen Einkauf erledigen, der Goldsouk, die vielen Geschäfte mit traditioneller Kleidung und die Hussein-Moschee. Lassen Sie sich in den Gassen treiben und entdecken Sie das Jordanien der Jordanier, denn hier sind Sie an der Lebensader der Hauptstadt, welche zum Glück noch sehr untouristisch ist.

King Abdullah Moschee (Amman)
Die King Abdulla Moschee ist wohl die schönste und zweitgrösste der modernen Moscheen von Jordanien, ja vielleicht sogar im ganzen Nahen Osten. Nach sieben Jahren Bauzeit wurde die Moschee 1989 fertiggestellt. Unter der gewaltigen, 37 Meter hohen Kuppel finden bis zu 3000 Gläubige Platz.

 

Ausflüge ab Amman in das Umland:

Jerash
Ein Ausflug nach Jerash ist für jeden Kulturinteressierten Pflichtprogramm. Hier befindet sich eine der am besten erhaltenen römischen Provinzstädte der Welt. Man braucht wirklich nicht viel Fantasie, um sich das Leben vor 2000 Jahren hier vorzustellen. Es würde zu viel Zeit in Anspruch nehmen, hier alle Details zu erklären. Die wichtigsten Bauten sind aber mit Sicherheit das 21,5 Meter hohe Hadrianstor (Eingangstor das aussieht, als wäre es gestern erbaut worden), das Südtheater (Sitzplätze für 4000 Personen), das Ovale Forum mit 56 ionischen Säulen, das Nymphaeum, der Crado Maximus (eine 700 Meter lange Kolonnade zum Nordtor) und der Artemis-Tempel mit seinen hervorragend erhaltenen Säulen.

Ajlun
Der Ausflug nach Jerash lässt sich gut mit einem Ausflug nach Ajlun verbinden. 3 km westlich der kleinen Stadt erhebt sich ein steiler Hügel auf dem sich die Burg Qala'at ar Rabad befindet. Die Festung ist sehr gut erhalten und ein Erkundungsspaziergang durch die Gewölbe und Treppengänge lohnt sich allemal.

Umm Qays
Nicht zuletzt wegen der schönen Aussicht auf die Golanhöhen und den See Genezareth lohnt sich ein Ausflug nach Umm Qays. Die Stadt wurde von den Römern errichtet und ist teilweise noch gut erhalten. Besonders erwähnenswert sind das Westtheater sowie die eindrücklichen Säulen der Hauptkirche. Von um Qays aus lohnt sich ein Abstecher ins Yarmuk-Tal, wo sich der gleichnamige Grenzfluss zu den Golanhöhen befindet sowie eine zerstörte Eisenbahnbrücke (Fotographieverbot). Danach kommt man ins fruchtbare Jordantal, das am tiefsten gelegene Tal der Erde.

Die Wüstenschlösser
Die Wüstenschlösser sind eine Anzahl von kleineren Burgen, Festungen und Karawansereien, welche über die Wüste im Osten Jordaniens verteilt sind. Die bekanntesten sind das Qasr El Amra, das Qasr el Kharanah, das Qasr el Mushatta und das Qasr el Azraq. Mit Sicherheit das interessanteste ist aber das Qasr El Amra. Es gehört seit Ende der 90er-Jahre zum UNESCO-Weltkulturerbe und das sicher zu Recht. Man geht davon aus, dass der Komplex im Jahr 705 als Jagd- und Badeschlösschen gebaut wurde. Beeindruckend ist die ungewöhnliche Offenheit der sehr gut erhaltenen Wandmalereien.

Madaba
Madaba wird auch als Mosaikstadt bezeichnet. Das berühmteste Mosaik, die Palästina-Landkarte, befindet sich in der St. Georgskirche, welche an sich schon ein Besuch wert ist. Das Mosaik stammt aus dem 6. Jh. und wurde aus 2,3 Millionen Steinchen zusammengesetzt. Im Archeological Park gibt es eine ganze Reihe weiterer hervorragender Mosaike zu bewundern.

Berg Nebo
Laut dem Alten Testament zeigte Gott Moses das Gelobte Land vom Berg Nebo aus. Und tatsächlich ist der Blick bei schönem Wetter von hier oben einmalig: Man sieht über den Jordangraben über das Tote Meer bis nach Jericho und Jerusalem. Auf dem Berg befindet sich auch ein informatives Museum.

Umm er Rasas
Leider wird Umm er Rasas von den meisten Touristen und Rundreisen links liegen gelassen – zu Unrecht, denn hier befinden sich einige der schönsten Mosaike der Antike, welche seit 2004 zum UNESCO-Weltkulturerbe gehören. Das riesige Bodenmosaik der St. Stephanskirche ist wohl der Höhepunkt des Besuches in Umm er Rasas.

Karak
Die gewaltige Kreuzritterfestung in Karak, welche im 12. Jh. erbaut wurde, sollte unbedingt besichtigt werden. Die 220 Meter lange Anlage ist die grösster ihrer Art in Jordanien und thront hoch über der gleichnamigen Stadt. Es ist empfehlenswert, eine Taschenlampe mitzunehmen um die unzähligen Gänge, Räume und Geheimwege zu erkunden.

Totes Meer
Wer kennt es nicht, das Tote Meer: Ob aus Erzählungen oder von Bildern, auf denen zeitungslesende, auf dem Wasser liegende Menschen zu sehen sind, die nicht absinken. Durch den Salzgehalt von 33 % (im Vergleich: Das Mittelmeer hat 3,5 %) entsteht ein Auftrieb, der einem tatsächlich an der Wasseroberfläche hält. Die weiteren Mineralien wie Magnesium, Kalzium, Brom, Kalium und Schwefel, welche sich im Wasser befinden, wirken auf den Menschen heilend. Bekannt ist die Heilwirkung für Hautkrankheiten wie Schuppenflechte und für Rheumakranke. Nicht zuletzt deshalb gibt es am Toten Meer eine Reihe von luxuriösen Hotels, welche über gut ausgebaute SPA's verfügen. Das Tote Meer bildet die Grenze zwischen Jordanien und Israel, ist ca. eine Fahrstunde von Amman entfernt und liegt 410 Meter unter dem Meeresspiegel.

Wadi es Sir/Qasr El Abd/Iraq El Amir
Im Gegensatz zu vielen anderen Wadis hebt sich das Wadi es Sir durch seinen Wasserreichtum ab. Zumindest im Winter und Frühling präsentiert sich das Tal in schönem Grün. Auch wegen dem Palast Qasr El Abd lohnt sich ein Abstecher in dieses Tal. Eindrücklich sind die Aussenmauern, die aus bis zu 15 Tonnen schweren Steinblöcken gebaut wurden. Was für einen Zweck das Qasr El Abd ursprünglich erfüllte, ist bis heute nicht restlos geklärt. Aktuell geht man davon aus, dass es sich um eine Palastanlage gehandelt hat. 600 Meter weiter finden Sie die 14 Höhlen von Iraq El Amir, welche über eine Galerie miteinander verbunden und in eine steile Felswand gehauen sind. Über den Zweck der Höhlen gibt es nur Vermutungen.

 

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Landesinfo

Das Haschemitische Königreich Jordanien blickt auf eine Jahrtausende alte Geschichte zurück. Bereits im 4. Jh. v. Chr. siedelten die Nabatäer in Jordanien und erschufen unter anderem Jordaniens Hauptattraktion: Die rosarote Felsenstadt Petra, welche aus dem Fels gehauen wurde. Aber auch das Rrömische Reich hinterliess einmalige Spuren. Zum Beispiel in Jerash, wo eine der besterhaltenen römischen Provinzstädte bewundert werden kann. Das Land ist überzogen von historischen Sehenswürdigkeiten, unter anderen auch die weltbekannten Mosaiken von Madaba, die Saladin-Burg in Ajloun oder die gewaltige Kreuzritterfestung in Karak. Aber Jordanien ist auch in der Gegenwart angekommen. In der quirligen Hauptstadt Amman trifft alt auf modern. Die Stadt vereint moderne Shoppingmalls mit traditionellen Souks, Ausgehviertel mit Römischem Theater und Moscheen mit topmodernen Hotels. Aber auch für Naturliebhaber hat das Königreich einige Leckerbissen auf Lager: Die wunderschöne Landschaft des Wadi Mujib, dem Grand Canyon Jordaniens, die einzigartige Wüstenlandschaft im Wadi Rum oder die grandiose Küste des Toten Meeres. Tauchen Sie ein in das Jordanien von gestern und heute und lernen Sie die unglaubliche Vielfalt dieses Landes kennen.

Facts über Jordanien:

Hauptstadt: Amman

Fläche: 89'342 km2

Staatsform: konstitutionelle Monarchie

Amtssprache: Arabisch, englisch wird praktisch überall verstanden

Staatsoberhaupt: König Abdulla II

Bevölkerung: 6,343 Millionen (Stand 2010) / 99,2 % Araber

Religion: 93 % der Einwohner bekennen sich zum Sunnitischen Islam. Christliche Minderheiten stellen ca. 5 % der Bevölkerung. 2 % machen übrige Religionsgemeinschaften aus.

Währung/Geld: Jordanischer Dinar. 1 Dinar = 100 Piaster. Geld kann im ganzen Land in Banken, Wechselstuben und oftmals auch in Hotels gewechselt werden. In allen grösseren Städten sind Bankomaten vorhanden. Ausserdem nehmen die meisten Hotels und die grösseren Geschäfte und Restaurants auch Kreditkarten an.

Beste Reisezeit: Frühling und Herbst. Da herrschen die angenehmsten Temperaturen.

Zeitverschiebung: Die Zeitverschiebung zu Zentraleuropa beträgt +1 Stunde. Über eine kurze Zeit Abweichung durch unterschiedliche Zeitumstellungstermine.

Anreise: Mehrmals wöchentliche Direktflüge ab Zürich, tägliche Umsteigeverbindungen. Die reine Flugzeit beträgt 3.5 - 4 Stunden.

Einreiseformalitäten: Schweizer Staatsangehörige brauchen einen Reisepass, der noch mindestens 6 Monate über das Rückreisedatum hinaus gültig ist. Des Weiteren ist ein Visum obligatorisch, welches bei der Einreise für ca. Euro 24.00 gekauft werden kann (4 Wochen gültig). Bei Reisen mit Betreuung hilft Ihnen unsere Vertretung vor Ort gerne mit den Einreiseformalitäten.

Impfungen: Keine erforderlich

Klima: Im Nordwesten des Landes herrscht ein Mittelmeerklima mit kühlen, feuchten Wintern und trockenen, heissen Sommern. Im grössten Teil Jordaniens herrscht Wüstenklima. Die mittleren Sommer- beziehungsweise Wintertemperaturen liegen in Amman bei 31 bis 38 ° C beziehungsweise 13 bis 19 ° C.

Kleidung: Obwohl Jordanien kein streng religiöses Land ist, sollte man sich anpassen und Sitten und Bräuche respektieren. Frauen sollten keine bauchfreien Tops, tiefe Dekolletees, Hotpants oder Miniröcke tragen. Kleider die Schultern und Knie bedecken sind angebracht.

Trinkgeld: Die Jordanier sind sehr gastfreundlich und erwarten nicht für jede Kleinigkeit ein Trinkgeld. In Hotels und Restaurants sind max. 10 % des Rechnungsbetrages als Trinkgeld angebracht. Der Kofferträger und das Zimmermädchen erwarten ca. 1 Dinar am Tag, beim Taxifahren rundet man den Endbetrag auf. Der Guide erwartet ca. 3 Dinar pro Tag und der Chauffeur 1-2 Dinar.

Essen und Trinken: Ein traditionelles Essen beginnt meist mit Mezzeh, vielen verschiedenen Vorspeisen wie Hummus, Baba Ghanush, Tahina und Tabouleh, gefolgt vom Hauptgang (Fleisch oder Fisch). Mansaf ist das jordanische Nationalgericht und kommt aus der Beduinischen Küche: Gegartes Lamm mit Joghurtsauce serviert mit von Rosinen, Pinienkernen und Nüssen gespicktem Reis. Alkohol wird nur in lizensierten Restaurants ausgeschenkt. In grösseren Städten kann man in „Liquor Shops" Alkohol kaufen. Vorsichtshalber sollte man auf Wasser aus der Leitung verzichten. Mineralwasser kann man an jeder Ecke kaufen.

Aktuelle Sicherheitslage: Im Gegensatz zu den meisten arabischen Ländern kam es in Jordanien nur zu sehr wenigen Protesten, welche meist friedlich verliefen. Der König in Jordanien wird vom Volk geschätzt. Trotzdem sollten Sie sich immer über die aktuelle Sicherheitslage informieren. Einen detaillierten Überblick liefert das EDA unter den Reisehinweisen auf folgender Seite: www.eda.admin.ch

Strom: 220 Volt. Unterschiedliche Steckdosen, nehmen Sie einen Adapter mit.

Infrastruktur: Die Strassen in Jordanien sind sehr gut ausgebaut und auch einfach mit den Mietwagen zu befahren. Die Schilder sind auch in Englisch angeschrieben.

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