Kapverden - Insel Santo Antão

Ihr Ferienort

Eine zerklüftete, vegetationslose Bergwelt im Westen, tief eingeschnittene grüne Täler im Osten: Kontrastreich und voller Überraschungen, so präsentiert sich die am westlichsten gelegene Kapverdische Insel Santo Antão. Sie gehört zu den Barlavento-Inseln und ist mit 779 km2 die zweitgrösste. Nach Santo Antão kommt man nur per Fähre von São Vicente her. Die meisten Touristen zieht es in den grünen Osten der Insel. Nach Ankunft in Porto Novo, dem Hauptort Santo Antãos, bieten sich zwei Möglichkeiten: Entweder man fährt entlang der zerklüfteten Küste oder man entscheidet sich für die alte Passstrasse quer über die Insel. Besonders bekannt ist der schmale Strassenabschnitt bei Delgadim. Die Strasse führt über einen schmalen Berggrat. An beiden Seiten fallen die Felswände steil in tiefe Täler ab. Atemberaubender geht es kaum! In den Westen der Insel verschlägt es nur wenige Menschen. Die beschwerliche Anreise von drei Stunden über holprige Strassen lohnt sich dennoch: Wer absolute Ruhe und Abgeschiedenheit sucht, ist hier am richtigen Ort. Das Zentrum der Insel mit dem einmaligen, tief eingeschnittenen Tal Ribeira das Patas besucht man am besten in einem Tagesausflug von Porto Novo aus. Santo Antão hat sich nicht zuletzt als Wanderparadies einen Namen gemacht. Überall auf der Insel findet man Wanderrouten für jeden Anspruch. Die Beliebtesten befinden sich in der einmaligen Bergwelt um das Paul-Tal und das Tal von Ribeira Grande. Eine gewisse Kondition, Trittsicherheit und Abenteuerlust sind Voraussetzung.

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Die Aldeia Manga liegt im Paul-Tal und ist von einem 7000m2 grossen Garten umgeben, in dem Bananen, Papayas, Mangos und die verschiedensten Blumen wachsen. mehr...
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Am Rande des höchstgelegenen Dörfchensim atemberaubenden Paul-Tal befindet sich die Casa Cavoquinho. mehr...
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Inmitten des Paul-Tals und umgeben von Zuckerrohrplantagen befindet sich die sympathische Unterkunft Casa das Ilhas. Der Ausblick über das Paul-Tal ist grossartig. mehr...
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Im touristisch unbekannten Tal "Ribeira das Patas" wurde Ende 2016 mit der "Quinta Cochete" ein kleines Bijoux eröffnet. Das schweizerisch-franzö mehr...
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Direkt am Meer im kleinen Küstenstädtchen Vila das Pombas am Fusse des Paul-Tals liegt das Hotel Paul Mar. mehr...
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Im Tal von Ribeira Grande gelegen, bietet das Pedracin Village einen 360°-Rundumblick auf die herrliche Bergwelt. mehr...
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Die einfache Residenz Top d'Corona liegt im Herzen Ribeira Grandes und verfügt über 12 Zimmer (6 mit Balkon) sowie ein Appartement fürbis zu 6 Personen. mehr...
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Das charmente "Musica do Mar" liegt zentral im Küstenstädtchen Ponta do Sol und nur wenige Schritte vom Meer entfernt. Alle 8 Zimmer sind gemütlich mehr...
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Das Hotel Tiduca liegt direkt am kleinen Hafen von Ponta do Sol. Das moderne Gebäude bietet alle 82 modern eingerichtete Zimmer an. mehr...
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Das im Jahr 2016 eröffnete "B&B Coração" liegt am Ortsrand von Ponta do Sol und bietet wunderbare Blicke über die Küste. Jedes der 10 Zimmer ist mehr...
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Die Lage des Casa d'Mar am Ortsrand von Ponta do Sol, ermöglicht einen erholsamen Aufenthalt in Zentrumsnähe. Die familiäre Unterkunft bietet 5 mehr...
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Die Lage nur wenige Schritte vom Hafen entfernt spricht für sich. Die Kasa Tambla und die Kasa Amarell werden mit viel Liebe zum Detail von ihrem französischen Besitzer geführt. mehr...
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Die familiär geführte Residencial Ponta do Sol ist mit seinem knalligen Aussenanstrich kaum zu übersehen. mehr...
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Direkt am Hafen von Ponta do Sol gelegen, bietet dieses Haus mehrere gemütliche Zimmer, teils mit Meersicht, teils mit Sicht auf die umliegenden Häuser. mehr...
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Das Hotelresort befindet sich am Rande des Städtchens Porto Novo und ist nur durch die kaum befahreane Uferstrasse vom Meer getrennt. mehr...
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Diese kleine, aber feine Residenz Nova Cidade öffnete ihre Türen im Mai 2014. mehr...
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An der Westküste der Insel und fernab der Touristenströme liegt die Pension „Mar Tranquilidade“, was „ruhiges Meer“ bedeutet. mehr...
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Landesinfo

Cabo Verde – no stress!

Europa? Afrika? Oder doch eine ganz eigene Welt? Die Kapverden setzen sich aus 9 Inseln zusammen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Sie liegen im Atlantik zwischen Europa, Afrika und Amerika. Geografisch sind sie dem afrikanischen Kontinent zugewandt, kulturell sind sie portugiesisch geprägt. Zu den Ilhas de Barlavento (Inseln über dem Wind) gehören Sao Vicente, Santo Antao, Sao Nicolau, Sal und Boavista. Ilhas de Sotavento (Inseln unter dem Wind) werden Santiago, Fogo, Maio und Brava genannt. Eines haben sie alle gemeinsam: eine vielfältige Kultur. Die Bevölkerung besteht zu 90% aus Mulaten, eine Mischung aus ehemaligen Sklaven aus Afrika und portugiesischen Gutsherren und Seefahrern. Bis 1975 gehörten die Kapverden auch politisch zu Portugal. Nach der Unabhängigkeit wird die Republik Kap Verde, so die offizielle Bezeichnung, demokratisch regiert. Der Verwaltungshauptsitz ist auf der Insel Santiago.

Die Kapverden sind ein Reiseziel für Jedermann. Denn jede der 9 Inseln bietet seine Eigenheiten: lange Sandstrände, grüne Wanderparadiese, menschenleere Wüsten, lebhafte Musikmekkas, einsame Dörfer und hektische Grossstädte. Wichtig ist, sich vorher über das jeweilige Reiseziel zu informieren. Das Motto der Kapverden lautet NO STRESS - und das wird auf jeder Insel so gelebt. Man darf nicht vergessen, dass der afrikanische Einfluss gross ist. Stromausfälle, Flugverspätungen und lange Wartezeiten in Restaurants gehören ebenso zur Tagesordnung wie die Herzlichkeit der Bewohner. Morabeza ist die Bezeichnung für Gastfreundschaft in Kriolu, der Sprache der Einheimischen. Amtssprache ist Portugiesisch. In den meisten Ferienorten und Unterkünften wird aber auch Englisch oder Französisch gesprochen.

Durch die Lage am nördlichen Wendekreis und am Äquator scheint auf den Kapverden ganzjährig die Sonne. Am kältesten ist es im Februar mit 20 bis 25 ° C und am heissesten wird es im September, wenn die Temperaturen auf 32 ° C steigen können. Der Passatwind beschert den Barlavento-Inseln einen kühlenden Wind. Die Soltavento-Inseln hingegen leiden besonders in den Sommermonaten unter der hohen Luftfeuchtigkeit. Regen fällt auf den Inseln, wenn überhaupt, nur in höheren Lagen und zwischen August und Oktober zur Regenzeit. Die Wassertemperaturen hingegen sind ganzjährig angenehm und liegen zwischen 22-27 ° C.

Dank 350 Tagen Sonnenschein jährlich sind die Einwohner einiger Inseln wahre Meister im Anbau tropischer Früchte. Vor allem auf Santiago, Santo Antao und Fogo wachsen Papayas, Mangos, Ananas und Bananen. Die Menge ist für den Export jedoch zu gering und wird hauptsächlich auf den Kapverden selber konsumiert. Nicht minder erwähnenswert ist der Kaffee, welcher auf der Insel Fogo angebaut wird und sich bei Einheimischen wie Touristen grosser Beliebtheit erfreut. Nicht fehlen darf auch der Grogue, ein hochprozentiger Zuckerrohrschnaps, welcher in einem Trapiche (Zuckerrohrpresse/Destilerie) hergestellt wird. Der Beste kommt von der Insel Santo Antao. Die abgeschwächte Variante, eine Mischung aus Grogue und Zuckerrohrsirup, nennt sich Ponche. Geht man auf den Kapverden in ein lokales Restaurant essen, steht immer eine kleine Flasche mit einer roten Flüssigkeit auf dem Tisch. Piri Piri, besser bekannt als Malagueta, ist eine scharfe Sauce aus Chillischoten. Sie zeigt nicht nur den afrikanischen Einfluss in den Essgewohnheiten, sondern tötet auch jeden Keim ab. Die Gewässer um die Kapverden haben einen grossen Fischreichtum, welchen man auf einer Reise nicht ignorieren sollte. Hier findet man Leckerbissen, die bei uns nur selten auf den Tisch kommen: Thunfisch, Makrele, Moräne, Hummer und Langusten. Wer an einheimischen Spezialitäten interessiert ist, sollte die Cachupa probieren. Es handelt sich um einen Eintopf aus Bohnen, Mais, Yams, grünen Bananen, Süsskartoffeln und Kohl. Traditionell wird die Cachupa über dem offenen Feuer über mehrere Stunden gekocht. Die Deluxe-Variante nennt sich Cachupa rica und enthält zusätzlich verschiedene Wurstsorten, Schweinefleisch, Pouletfleisch und Fisch. Wer eine längere Wanderung plant, sollte zum Frühstück eine Cachupa guisada bestellen. Der Eintopf vom Vortag wird in der Bratpfanne gebraten und mit einem Spiegelei serviert - schmeckt hervorragend und macht für Stunden satt!

Die Bewohner der Kapverden sind kein reiches Volk. Dies ist an allen Ecken und Enden ersichtlich. Man darf nicht vergessen, dass es sich um ein Drittwelt-Land handelt. Viele Familien wohnen mit drei Generationen in einem Haus mit höchstens zwei Zimmern. Viele Kinder in abgelegenen Regionen tragen alte, zerschlissene Kleidung und haben selten die Möglichkeit, eine Schule zu besuchen, da sie den Eltern auf dem Feld helfen müssen. Da verwundert es nicht, dass es, vor allem in grösseren Touristenzentren, viele Bettler gibt. Man sollte nie direkt Geld geben, sondern die Menschen zum Essen einladen, ihnen ein Getränk kaufen oder sich an Organisationen vor Ort wenden, welche die Spenden gerecht verteilen. Auf Wanderungen durch die Bergwelt freuen sich die Bauern, wenn man ihnen ein paar Früchte abkauft. So hat man Vitamine für unterwegs und sichert dem Bauern einen kleinen Verdienst.

Die Kapverden sind ein lohnenswertes Reiseziel für alle Sinne! Wer an fremden Kulturen, Bräuchen und Lebensarten interessiert ist, wird die Inseln und ihre Bewohner sofort in sein Herz schliessen. Voraussetzung sind eine offene Art und dass man sich auf Land und Leute einlässt. Und das Motto der Bewohner sollte schon bei der Landung verinnerlicht werden: NO STRESS.

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