Kapverden - Insel São Vicente

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Mindelo, die Hauptstadt São Vicentes, gilt als das Musik-Mekka der Kapverden. Hier lebte Cesária Évora, die berühmteste Sängerin des Archipels. Sie hat die „Morna“, den Musikstil der Kapverden salonfähig gemacht und in die ganze Welt hinausgetragen. Mindelo ist eine sehr lebendige Stadt und lässt sich auch optisch sehen: die typisch britische Bauweise mit den kleinen Metallbalkonen und die typisch kreolischen knalligen Farben an den Hauswänden harmonieren perfekt mit dem tiefblauen Meer, den grünen Palmen und den braunen Bergen im Hintergrund. Die Insel São Vicente ist mit 227 km2 die drittkleinste Insel und gehört zu den Barlavento-Inseln. Die höchste Erhebung ist der Monte Verde auf 750 m, welcher zu tief ist, dass sich Regenwolken an seinem Gipfel sammeln. Somit ist die Insel sehr trocken und karg. Dafür bietet die Insel einige schöne Sandstrände in São Pedro an der Westküste oder in Calhau und in Baia das Gatas an der Ostküste. In Baia das Gatas findet auch das berühmte Musikfestival statt, welches Fans aus der ganzen Welt anzieht. Ausser an den Wochenenden hat man die Strände an diesen Orten fast für sich alleine. Mindelo ist auch Anlaufstation für Reisende nach Santo Antão, denn von hier fährt zweimal täglich eine Fähre auf die Wanderinsel.

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Das Foya Branca Hotel liegt idyllisch am Ende des langen Sandstrandes von São Pedro, welchen man meist fast fürsich alleine hat. mehr...
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Im Dorf São Pedro und nur wenige Schritte vom traumhaften Strand entfernt, befindet sich das Aquiles Eco Hotel. Es ist eine der nachhaltigsten mehr...
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Nur ein paar Schritte vom Hauptplatz Praça Nova entfernt befindet sich dieses kleine Schmuckstück. mehr...
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Das Hotel Porto Grande der Oasis-Gruppe befindet sich an zentraler Lage direkt an der Praça Nova.. mehr...
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Das charmante Boutique Hotel "Prassa 3" befindet sich in der Altstadt Mindelos und nur 5 Gehminuten vom Hafen entfernt. Alle 9 Zimmer sind modern mehr...
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Etwas erhöht über der Stadt Mindelo gelgen, bietet die 2016 erbaute Terra Lodge atemberaubende Blicke über die Bucht sowie auf die Nachbarinsel mehr...
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Das persönlich geführte, ehemalige Stadthaus Casa Colonial liegt an einer ruhigen Seitengasse oberhalb des Hafens von Mindelo. mehr...
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Die Lage oberhalb der Stadt ist genial, denn nirgends ist die Aussicht auf die Bucht von Mindelo schöner als von der Residencial Mimagui. mehr...
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Das moderne Stadthotel Don Paco befindet sich im Zentrum Mindelos. mehr...
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Direkt an der Rua Lisboa (Rua Libertadores d'Africa) und somit mitten im lebendigen Zentrum von Mindelo gelegen, ist die Residencial Mindelo ideal für Kulturliebhaber. mehr...
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Hoch oben über Mindelo, und doch nur 5 Gehminuten entfernt, liegt das kleine Hotel Solar Windelo. mehr...
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Véronique, die Besitzerin der Sodade Residencial, führt ihre kleine Residenz Sodade mit nur 27 Zimmern mit viel Herzblut. mehr...
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Die Goa Residence ist ein kleines Bijoux abseits des Rummels. Im beschaulichen Dörfchen Calhau gelegen, bietet es den idealen Standort für ruhige Ferien. mehr...
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Landesinfo

Cabo Verde – no stress!

Europa? Afrika? Oder doch eine ganz eigene Welt? Die Kapverden setzen sich aus 9 Inseln zusammen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Sie liegen im Atlantik zwischen Europa, Afrika und Amerika. Geografisch sind sie dem afrikanischen Kontinent zugewandt, kulturell sind sie portugiesisch geprägt. Zu den Ilhas de Barlavento (Inseln über dem Wind) gehören Sao Vicente, Santo Antao, Sao Nicolau, Sal und Boavista. Ilhas de Sotavento (Inseln unter dem Wind) werden Santiago, Fogo, Maio und Brava genannt. Eines haben sie alle gemeinsam: eine vielfältige Kultur. Die Bevölkerung besteht zu 90% aus Mulaten, eine Mischung aus ehemaligen Sklaven aus Afrika und portugiesischen Gutsherren und Seefahrern. Bis 1975 gehörten die Kapverden auch politisch zu Portugal. Nach der Unabhängigkeit wird die Republik Kap Verde, so die offizielle Bezeichnung, demokratisch regiert. Der Verwaltungshauptsitz ist auf der Insel Santiago.

Die Kapverden sind ein Reiseziel für Jedermann. Denn jede der 9 Inseln bietet seine Eigenheiten: lange Sandstrände, grüne Wanderparadiese, menschenleere Wüsten, lebhafte Musikmekkas, einsame Dörfer und hektische Grossstädte. Wichtig ist, sich vorher über das jeweilige Reiseziel zu informieren. Das Motto der Kapverden lautet NO STRESS - und das wird auf jeder Insel so gelebt. Man darf nicht vergessen, dass der afrikanische Einfluss gross ist. Stromausfälle, Flugverspätungen und lange Wartezeiten in Restaurants gehören ebenso zur Tagesordnung wie die Herzlichkeit der Bewohner. Morabeza ist die Bezeichnung für Gastfreundschaft in Kriolu, der Sprache der Einheimischen. Amtssprache ist Portugiesisch. In den meisten Ferienorten und Unterkünften wird aber auch Englisch oder Französisch gesprochen.

Durch die Lage am nördlichen Wendekreis und am Äquator scheint auf den Kapverden ganzjährig die Sonne. Am kältesten ist es im Februar mit 20 bis 25 ° C und am heissesten wird es im September, wenn die Temperaturen auf 32 ° C steigen können. Der Passatwind beschert den Barlavento-Inseln einen kühlenden Wind. Die Soltavento-Inseln hingegen leiden besonders in den Sommermonaten unter der hohen Luftfeuchtigkeit. Regen fällt auf den Inseln, wenn überhaupt, nur in höheren Lagen und zwischen August und Oktober zur Regenzeit. Die Wassertemperaturen hingegen sind ganzjährig angenehm und liegen zwischen 22-27 ° C.

Dank 350 Tagen Sonnenschein jährlich sind die Einwohner einiger Inseln wahre Meister im Anbau tropischer Früchte. Vor allem auf Santiago, Santo Antao und Fogo wachsen Papayas, Mangos, Ananas und Bananen. Die Menge ist für den Export jedoch zu gering und wird hauptsächlich auf den Kapverden selber konsumiert. Nicht minder erwähnenswert ist der Kaffee, welcher auf der Insel Fogo angebaut wird und sich bei Einheimischen wie Touristen grosser Beliebtheit erfreut. Nicht fehlen darf auch der Grogue, ein hochprozentiger Zuckerrohrschnaps, welcher in einem Trapiche (Zuckerrohrpresse/Destilerie) hergestellt wird. Der Beste kommt von der Insel Santo Antao. Die abgeschwächte Variante, eine Mischung aus Grogue und Zuckerrohrsirup, nennt sich Ponche. Geht man auf den Kapverden in ein lokales Restaurant essen, steht immer eine kleine Flasche mit einer roten Flüssigkeit auf dem Tisch. Piri Piri, besser bekannt als Malagueta, ist eine scharfe Sauce aus Chillischoten. Sie zeigt nicht nur den afrikanischen Einfluss in den Essgewohnheiten, sondern tötet auch jeden Keim ab. Die Gewässer um die Kapverden haben einen grossen Fischreichtum, welchen man auf einer Reise nicht ignorieren sollte. Hier findet man Leckerbissen, die bei uns nur selten auf den Tisch kommen: Thunfisch, Makrele, Moräne, Hummer und Langusten. Wer an einheimischen Spezialitäten interessiert ist, sollte die Cachupa probieren. Es handelt sich um einen Eintopf aus Bohnen, Mais, Yams, grünen Bananen, Süsskartoffeln und Kohl. Traditionell wird die Cachupa über dem offenen Feuer über mehrere Stunden gekocht. Die Deluxe-Variante nennt sich Cachupa rica und enthält zusätzlich verschiedene Wurstsorten, Schweinefleisch, Pouletfleisch und Fisch. Wer eine längere Wanderung plant, sollte zum Frühstück eine Cachupa guisada bestellen. Der Eintopf vom Vortag wird in der Bratpfanne gebraten und mit einem Spiegelei serviert - schmeckt hervorragend und macht für Stunden satt!

Die Bewohner der Kapverden sind kein reiches Volk. Dies ist an allen Ecken und Enden ersichtlich. Man darf nicht vergessen, dass es sich um ein Drittwelt-Land handelt. Viele Familien wohnen mit drei Generationen in einem Haus mit höchstens zwei Zimmern. Viele Kinder in abgelegenen Regionen tragen alte, zerschlissene Kleidung und haben selten die Möglichkeit, eine Schule zu besuchen, da sie den Eltern auf dem Feld helfen müssen. Da verwundert es nicht, dass es, vor allem in grösseren Touristenzentren, viele Bettler gibt. Man sollte nie direkt Geld geben, sondern die Menschen zum Essen einladen, ihnen ein Getränk kaufen oder sich an Organisationen vor Ort wenden, welche die Spenden gerecht verteilen. Auf Wanderungen durch die Bergwelt freuen sich die Bauern, wenn man ihnen ein paar Früchte abkauft. So hat man Vitamine für unterwegs und sichert dem Bauern einen kleinen Verdienst.

Die Kapverden sind ein lohnenswertes Reiseziel für alle Sinne! Wer an fremden Kulturen, Bräuchen und Lebensarten interessiert ist, wird die Inseln und ihre Bewohner sofort in sein Herz schliessen. Voraussetzung sind eine offene Art und dass man sich auf Land und Leute einlässt. Und das Motto der Bewohner sollte schon bei der Landung verinnerlicht werden: NO STRESS.

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