Rundreisen - Geführte Rundreise KULTURREISE SANTIAGO, 8 Tage/7 Nächte, mehrmals wöchentlich

Beschrieb

Detailprogramm privat geführte Rundreise

Zürich/Genf-Lissabon-Santiago-Tarrafal-Lissabon-Zürich/Genf

 

1. Tag: Schweiz-Lissabon-Santiago (organisiert)
Flug der TAP Portugal von Zürich oder Genf via Lissabon auf die Insel Santiago. Empfang durch den Chauffeur am Flughafenausgang. Transfer zum von Ihnen gewünschten Hotel in Praia. Aufenthalt inklusive Frühstück bis zum 4. Tag.

2. Tag: Praia (privat geführt)
Heute machen Sie einen Stadtrundgang in Praia. Sie besuchen das Plateau, die erhöht liegende Altstadt. Der anschliessende Besuch auf dem bunten Markt „Sukupira“, wo man vom Kanarienvogel über Bettdecken bis zu Gewürzen alles kaufen kann, ist der krönende Abschluss dieses Ausfluges. Der Nachmittag steht Ihnen zur freien Verfügung.

3. Tag: Cidade Velha (Halbtagesausflug, privat geführt)
Heute unternehmen Sie einen Halbtagesausflug nach Cidade Velha, der ersten Stadt der Insel. Das ehemalige Ribeira Grande war vor allem für seinen Sklavenhandel zwischen Europa und Afrika bekannt. Die von der UNESCO geschützte „Rua de Banana“ ist eine Gasse mit Steinhäusern aus der Zeit der ersten Besiedlung. Ebenfalls besuchen Sie das Fort, welches über dem Ort thront. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung.

4. Tag: Praia-Assomada-Tarrafal (Halbtagesausflug, privat geführt)
Die Reise geht weiter in den Norden Santiagos nach Tarrafal. Dabei passieren Sie die Stadt Assomada im Inselinneren, das landwirtschaftliche Zentrum. Jeden Mittwoch und Samstag ist Markttag und in den Strassen reihen sich bunte Marktstände aneinander die vom Gemüse über Kleider und Möbel so ziemlich alles anbieten, was am zum Leben braucht. Von Assamoda aus erreicht man in einer einstündigen Wanderung den Poilón, ein Kapokbaum mit gigantischen Ausmassen. Der 30 Meter hohe Baum gilt als älteste und grösste Pflanze der Kapverden.
Danach besuchen Sie das ehemalige Konzentrationslager von Tarrafal und haben so Einblick in ein düsteres Kapitel der Kapverden. Im selben Ort befindet sich einer der schönsten Strände der Insel. Aufenthalt in der gewünschten Unterkunft inkl. Frühstück bis zum 8. Tag.

5.-7. Tag: Tarrafal
Die nächsten Tage stehen Ihnen zur freien Verfügung. Nehmen Sie ein Bad am schönen Sandstrand von Tarrafal oder entdecken Sie die tolle Gebirgswelt der Serra Malagueta. Hier gibt es einige schöne Wanderungen, zum Beispiel durch das Gom Gom-Tal, welche sehr zu empfehlen sind (auf Wunsch können wir einen Führer für Wanderungen organisieren).

8. Tag: Santiago-Lissabon-Zürich (organisiert)
Rückflug der TAP-Portugal via Lissabon nach Zürich oder Genf.

 

Während der gesamten Reise steht Ihnen ein englischsprechender Reiseleiter (deutschsprechender auf Anfrage) zur Seite.

Termine & Preise

Preis:
Die Flugpreise variieren sehr stark. Auch können Sie bei all unseren Reisen selbst aussuchen, in welchen Unterkünften Sie übernachten möchten. Darum stellen wir gerne für Sie eine Offerte nach den tagesaktuellen Bestpreisen zusammen. Füllen Sie das Offerten-Anfrageformular aus oder rufen Sie uns unter 044 492 42 66 an.

 

Im Preis inbegriffen:
• Flüge mit TAP Portugal in der Economy Class inkl. Flughafentaxen
• Visum (Reisepass erforderlich)
• 7 Übernachtungen inklusive Frühstück
• Alle Transfers gemäss Programm
• Organisierte Ausflüge mit englischsprechendem Guide gemäss Programm
• Ausführliche Reisedokumentation und Kapverden-Reiseführer
• Reisegarantie der Kundengeldabsicherung Travel Professionals Association

 

Nicht inbegriffen:
• Touristensteuer von Euro 2.-- pro Person/Tag (vor Ort bezahlbar)
• Annullierungsschutz- und SOS-Versicherung

 

Wichtige Informationen:
Die hier präsentierten Rundreisen sind lediglich Vorschläge und können von Ihnen individuell und Ihren Wünschen entsprechend angepasst werden. Die Reisen werden ab 1 Person durchgeführt. Es handelt sich dabei nicht um Gruppenreisen, sondern um privat geführte Reisen.

Gratis Offertenanfrage

Ihr Reiseziel

Europa? Afrika? Oder doch eine ganz eigene Welt? Die Kapverden setzen sich aus 9 Inseln zusammen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Sie liegen im Atlantik zwischen Europa, Afrika und Amerika. Geografisch sind sie dem afrikanischen Kontinent zugewandt, kulturell sind sie portugiesisch geprägt. Zu den Ilhas de Barlavento (Inseln über dem Wind) gehören Sao Vicente, Santo Antao, Sao Nicolau, Sal und Boavista. Ilhas de Sotavento (Inseln unter dem Wind) werden Santiago, Fogo, Maio und Brava genannt. Eines haben sie alle gemeinsam: eine vielfältige Kultur. Die Bevölkerung besteht zu 90% aus Mulaten, eine Mischung aus ehemaligen Sklaven aus Afrika und portugiesischen Gutsherren und Seefahrern. Bis 1975 gehörten die Kapverden auch politisch zu Portugal. Nach der Unabhängigkeit wird die Republik Kap Verde, so die offizielle Bezeichnung, demokratisch regiert. Der Verwaltungshauptsitz ist auf der Insel Santiago.

Die Kapverden sind ein Reiseziel für Jedermann. Denn jede der 9 Inseln bietet seine Eigenheiten: lange Sandstrände, grüne Wanderparadiese, menschenleere Wüsten, lebhafte Musikmekkas, einsame Dörfer und hektische Grossstädte. Wichtig ist, sich vorher über das jeweilige Reiseziel zu informieren. Das Motto der Kapverden lautet NO STRESS - und das wird auf jeder Insel so gelebt. Man darf nicht vergessen, dass der afrikanische Einfluss gross ist. Stromausfälle, Flugverspätungen und lange Wartezeiten in Restaurants gehören ebenso zur Tagesordnung wie die Herzlichkeit der Bewohner. Morabeza ist die Bezeichnung für Gastfreundschaft in Kriolu, der Sprache der Einheimischen. Amtssprache ist Portugiesisch. In den meisten Ferienorten und Unterkünften wird aber auch Englisch oder Französisch gesprochen.

Durch die Lage am nördlichen Wendekreis und am Äquator scheint auf den Kapverden ganzjährig die Sonne. Am kältesten ist es im Februar mit 20 bis 25 ° C und am heissesten wird es im September, wenn die Temperaturen auf 32 ° C steigen können. Der Passatwind beschert den Barlavento-Inseln einen kühlenden Wind. Die Soltavento-Inseln hingegen leiden besonders in den Sommermonaten unter der hohen Luftfeuchtigkeit. Regen fällt auf den Inseln, wenn überhaupt, nur in höheren Lagen und zwischen August und Oktober zur Regenzeit. Die Wassertemperaturen hingegen sind ganzjährig angenehm und liegen zwischen 22-27 ° C.

Dank 350 Tagen Sonnenschein jährlich sind die Einwohner einiger Inseln wahre Meister im Anbau tropischer Früchte. Vor allem auf Santiago, Santo Antao und Fogo wachsen Papayas, Mangos, Ananas und Bananen. Die Menge ist für den Export jedoch zu gering und wird hauptsächlich auf den Kapverden selber konsumiert. Nicht minder erwähnenswert ist der Kaffee, welcher auf der Insel Fogo angebaut wird und sich bei Einheimischen wie Touristen grosser Beliebtheit erfreut. Nicht fehlen darf auch der Grogue, ein hochprozentiger Zuckerrohrschnaps, welcher in einem Trapiche (Zuckerrohrpresse/Destilerie) hergestellt wird. Der Beste kommt von der Insel Santo Antao. Die abgeschwächte Variante, eine Mischung aus Grogue und Zuckerrohrsirup, nennt sich Ponche. Geht man auf den Kapverden in ein lokales Restaurant essen, steht immer eine kleine Flasche mit einer roten Flüssigkeit auf dem Tisch. Piri Piri, besser bekannt als Malagueta, ist eine scharfe Sauce aus Chillischoten. Sie zeigt nicht nur den afrikanischen Einfluss in den Essgewohnheiten, sondern tötet auch jeden Keim ab. Die Gewässer um die Kapverden haben einen grossen Fischreichtum, welchen man auf einer Reise nicht ignorieren sollte. Hier findet man Leckerbissen, die bei uns nur selten auf den Tisch kommen: Thunfisch, Makrele, Moräne, Hummer und Langusten. Wer an einheimischen Spezialitäten interessiert ist, sollte die Cachupa probieren. Es handelt sich um einen Eintopf aus Bohnen, Mais, Yams, grünen Bananen, Süsskartoffeln und Kohl. Traditionell wird die Cachupa über dem offenen Feuer über mehrere Stunden gekocht. Die Deluxe-Variante nennt sich Cachupa rica und enthält zusätzlich verschiedene Wurstsorten, Schweinefleisch, Pouletfleisch und Fisch. Wer eine längere Wanderung plant, sollte zum Frühstück eine Cachupa guisada bestellen. Der Eintopf vom Vortag wird in der Bratpfanne gebraten und mit einem Spiegelei serviert - schmeckt hervorragend und macht für Stunden satt!

Die Bewohner der Kapverden sind kein reiches Volk. Dies ist an allen Ecken und Enden ersichtlich. Man darf nicht vergessen, dass es sich um ein Drittwelt-Land handelt. Viele Familien wohnen mit drei Generationen in einem Haus mit höchstens zwei Zimmern. Viele Kinder in abgelegenen Regionen tragen alte, zerschlissene Kleidung und haben selten die Möglichkeit, eine Schule zu besuchen, da sie den Eltern auf dem Feld helfen müssen. Da verwundert es nicht, dass es, vor allem in grösseren Touristenzentren, viele Bettler gibt. Man sollte nie direkt Geld geben, sondern die Menschen zum Essen einladen, ihnen ein Getränk kaufen oder sich an Organisationen vor Ort wenden, welche die Spenden gerecht verteilen. Auf Wanderungen durch die Bergwelt freuen sich die Bauern, wenn man ihnen ein paar Früchte abkauft. So hat man Vitamine für unterwegs und sichert dem Bauern einen kleinen Verdienst.

Die Kapverden sind ein lohnenswertes Reiseziel für alle Sinne! Wer an fremden Kulturen, Bräuchen und Lebensarten interessiert ist, wird die Inseln und ihre Bewohner sofort in sein Herz schliessen. Voraussetzung sind eine offene Art und dass man sich auf Land und Leute einlässt. Und das Motto der Bewohner sollte schon bei der Landung verinnerlicht werden: NO STRESS.

Für weitere Informationen stehen wir Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung!

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Unser Spezialisten-Team berät Sie gerne persönlich und stellt für Sie Ihre Traumreise zusammen! Rufen Sie uns an unter 044 492 42 66
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