Nordportugal

Ihr Ferienort

Hier wurde Portugal geboren. Hier steht die Wiege der Nation. Portugals erster König, Alfonso Henriques, ernannte 1139 Guimarães zur ersten Hauptstadt seines noch jungen Königreiches. Vielleicht gibt es deshalb im Norden die meisten Kirchen, die elegantesten Herrschaftshäuser, die stärksten Burgen und die ausschweifendsten Feste. Letzteres hat sicher mit dem Weinbau zu tun. Im Norden Portugals werden unter anderem die Trauben für den Portwein und den spritzigen Vinho Verde angebaut.

Wunderschöne, fast menschenleere Sandstrände finden Sie im Minho-Gebiet an den Küsten von Espinho, Esposende und Póvoa de Varzim bis an die Spanische Grenze nach Vila Praia de Ancora.

In Braga lohnt sich der Aufstieg über fast 600 Treppenstufen zur Wahlfahrtskirche „Bom Jesus do Monte". Oben angekommen bietet sich einem ein atemberaubender Ausblick auf die grünen Wälder und das im Tal liegende Braga. In Portugals Geburtsstadt Guimarães schlendert man durch charmante Gassen, umrahmt von mittelalterlichen Häusern. Besonders stolz ist man auf das Castelo. Hinter den Befestigungsmauern soll Portugals erster König Alfonso Henriques geboren worden sein.

„Hinter den Bergen", so lautet die wörtliche Übersetzung für das Gebiet Trãs-os-Montes. Und genau so erscheint es einem auch. Wohin das Auge reicht, sieht man unberührte, hügelige Landschaften. Im hintersten Winkel Portugals befindet sich Bragança. Von hier entstammt ein langer Stammbaum portugiesischer Könige. Westlich davon liegt Chaves, ein reizendes Thermalstädtchen. Bis zu 73° C heiss ist hier das Quellwasser, welches schon die Römer zu schätzen wussten.

Das von der UNESCO als Welterbe anerkannte Dourotal ist Portugals wohl berühmtestes Weinanbaugebiet. Der Fluss Douro schlängelt sich durch die grünen, von Weinreben gesäumten Täler. Sie gelangen mit dem historischen Zug, dem Flussschiff oder per Auto bis nach Pinhão. Hier sind besonders die Azuleijos am Bahnhof sehenswert. Sie zeigen die Geschichte des Weinanbaus auf 24 Kachelbildern. In Lamego erwartet Sie die Wahlfahrtskirche „Nossa Senhora dos Remédios" und viele weitere Sehenswürdigkeiten aus der Renaissance-Zeit. Am Fluss „Rio Tâmega" liegt die wohl romantischste Stadt Nordportugals - Amarante. Im Sommer laden Tretboote zu einer Fahrt mit anschliessendem Picknick am Ufer ein. Mehrere romantische Gotteshäuser verstecken sich in den Tälern rund um Amarante. In der Altstadt versetzen Sie die Bürgerhäuser aus dem 17. und 18. Jh. in Verzückung.

Hotels

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Einst ein Lagerhaus für Portwein, heute ein luxuriöses Hotel mit britischem Charme. Das The Vintage House besitzt eine eigene Weinakademie. mehr...
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Nur einen Katzensprung von der spanischen Grenze entfernt, haben die Gemäuer dieser Pousada bereits vor vielen hundert Jahren Geschichte geschrieben. mehr...
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Etwas ausserhalb des historischen Zentrums von Guimarães gelegen, bezaubert diese Pousada durch majestätisches Ambiente und viel Geschichte. mehr...
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Durch die zentrale Lage des Hotels da Oliveira erreichen Sie alle Sehenswürdigkeiten, Einkaufsmöglichkeiten, Restaurants und Bars fussläufig. mehr...
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Mitten im Grünen und umgeben von Weinreben liegt das moderne Erstklasshotel der „Small Luxury Hotels“. mehr...
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Die Pousada Mosteiro de Amares ist eines der beeindruckendsten Bauwerke portugiesischen Architektur. Das historische Gebäude erhielt einen modernen mehr...
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An der Mündung des Rio Cávado und nur 15 Gehminuten vom langen, feinsandigen Strand entfernt, liegt das Mittelklasshotel Suave Mar Hotel. mehr...
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Dank ihrer einzigartigen Lage mitten im Nationalpark Peneda/Gerês erfreut die Pousada do Gerês den Besucher mit atemberaubenden Ausblicken! mehr...
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Das Erstklasshotel Solverde SPA & Wellness Center liegt nur 100 m von langen, feinsandigen Sandstrand entfernt und ist somit der ideale Ort für mehr...
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Auf einem Hügel über der Stadt Viana do Castelo haben Sie von dieser Pousada einen herrlichen Ausblick auf das Tal von Viana. mehr...
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Landesinfo

PORTUGAL - DAS LAND DER SEEFAHRER ERWARTET SIE!

Portugal liegt am südwestlichen Ende Europas und grenzt an Spanien und den Atlantik. Das kleine Land auf der Iberischen Halbinsel wurde als Seefahrernation bekannt und zehrt noch heute davon. Der berühmte Dichter Luís de Camões sagte einmal: „Hier endet die Welt!". Dem ist aber nicht so. Bereits im Mittelalter kehrten die Portugiesen Europa den Rücken und setzten die Segel, um die damals noch unbekannte Welt zu erforschen und konnten grosse Erfolge verbuchen.
Auch heute noch beweisen die Portugiesen, dass sie nicht stehen geblieben sind. Das Land kann sich durchaus mit dem „grossen Bruder" Spanien messen: 1998 EXPO, 2004 Fussball-EM und 3 UNESCO-Kulturhauptstädte (Lissabon 1994, Porto 2001 und Guimarães 2012).
Das Land ist ebenso vielseitig wie dessen Bevölkerung. Durch die Kolonien in Afrika, Brasilien und Indien leben heute die verschiedensten Nationen und Kulturen friedlich in der ehemaligen Kolonialmacht Portugal.
Die Landessprache ist Portugiesisch und steht unter den weltweit meistgesprochenen Sprachen an fünfter Stelle.
Das portugiesische Festland ist in sogenannte Provinzen (bei uns Kantone) unterteilt: Porto & Nordportugal, Centro (die Mitte), Lissabon & Küste, Alentejo und die Algarve. Ausserdem gehören auch die Azoren und Madeira mit Porto Santo zu Portugal und bis 1975 auch die Kapverdischen Inseln.
Das Land strotzt vor Kultur und Geschichte. Über das ganze Land verteilt befinden sich von der UNESCO geschützte Städte, Burgen, Schlösser und Klöster. Es gibt unzählige Legenden und Geschichten über die Vergangenheit Portugals und deren Könige. Nebst dem kulturellen Aspekt zieht Portugal auch sehr viele Golfer an. 3000 Sonnenstunden jährlich sind die perfekte Ausgangslage, um den Ball auf den schönsten Golfplätzen Europas abzuschlagen.
Wer weder an Sport noch an Kultur interessiert ist, findet seine perfekten Ferien an einem der zahlreichen Strände Portugals. Mehr als 1700 km Küstenlänge laden zum Baden ein. Entdecken Sie die Algarve mit ihren schönen, von roten Felsen umrahmten Buchten oder die unberührten Dünenstrände im Norden Portugals. Viele Naturschutzgebiete und herrliche Landschaften begeistern Spaziergänger wie Wanderer und auf dem höchsten Berg des Festlandes kann man im Winter sogar Skifahren.
Wir als Portugal-Spezialisten kennen die noch unberührten Ecken des Landes und geben Ihnen gerne Tipps und unsere persönliche Erfahrung weiter. Wussten Sie, dass Portugal einer der besten Weinproduzenten weltweit ist? Dass der Korken in Ihrer Weinflasche aus dem Alentejo stammt? Dass die Portugiesen 365 verschiedene Rezepte für die Zubereitung von Bacalhau (gesalzener, getrockneter Stockfisch) haben? Dass die längste Brücke Europas in Lissabon steht?

GESCHICHTE & KULTUR
In den letzten 3000 Jahren hat Portugal viele verschiedene Zivilisationen kommen und gehen sehen. Phönizier, Griechen, Kelten, Karthager, Römer und Araber haben ihre Spuren im Land hinterlassen. 1290 wurde die Universität Coimbra von König Dom Dinis gegründet. Sie ist die erste Universität Portugals und eine der ältesten in Europa. Portugal blickt auf eine lange Tradition der Künste und Geisteswissenschaften zurück. Zu den bekanntesten Dichtern des Landes gehören Luís de Camões und Fernando Pessoa.
Im 15. Jahrhundert entdeckten die unerschrockenen Seefahrer Portugals unter dem Kommando von Vasco da Gama unbekannte Gebiete, was zum Entstehen eines neuen Reichs in Übersee führte. In dieser Zeit regierte König Manuel I. das Land. Unter seiner Herrschaft erlebte Portugal eine wirtschaftliche und kulturelle Blütezeit. Die überseeischen Aktivitäten des Landes begannen Früchte zu tragen. Aus den Kolonien flossen grosse Mengen an wertvollen Waren, Gold und Silber ins Mutterland. Da der Überseehandel königliches Monopol war und die neuen Kolonien zu Krongut erklärt wurden, profitierte vor allem der König selbst von diesem Reichtum.
Manuel I. errichtete damit fantastische Bauten im nach ihm benannten manuelinischen Stil. Manuelinik ist ein im frühen 16ten Jahrhundert entwickelter Architekturstil. Es handelt sich um eine Sonderform der Spätgotik, gepaart mit maritimen Ornamenten. Der manuelinische Stil findet sich heute im ganzen Land wieder und wird auch Sie begeistern.
Weiter wurde Portugal ab 1932 durch die Diktatur von Ministerpräsident Salazar geprägt. Diese wurde 1974 durch die berühmte Nelkenrevolution beendet. Portugal wurde 1986 als 11. Land Mitglied der EU.
Im Juni finden in ganz Portugal Festlichkeiten zu Ehren der als „Santos Populares" bekannten Heiligen statt. Bunte Lampions und Papierblumen schmücken die Strassen, vor den Häusern werden Sardinen und Fleisch gegrillt und das ganze Dorf feiert mit. Typisch für die Festlichkeiten sind Volkstänze und Volksmusik (Fado). Fado ist ein eigener portugiesischer Musikstil und bedeutet übersetzt „Schicksal". Fado ist wirklicher Teil der portugiesischen Alltagskultur und nicht wie häufig in der Schweiz die Musik der älteren Leute. Fado ist Teil der portugiesischen Altagskultur und bei Jung und Alt beliebt! Er ist oft sehr melancholisch und deshalb auch zum Teil für das Klischee der melancholischen Portugiesen verantwortlich. Die Lieder handeln meistens von unglücklicher Liebe, sozialen Missständen, dem Nachtrauern vergangener Zeiten oder der Sehnsucht nach besseren Zeiten. Bekannte Künstler des Fado waren Amália Rodrigues, Alfredo Marceneiro und Carlos do Carmo. Jüngere Künstler wie Cristina Branco, Mariza sowie Ana Moura, die bereits mit U2 auf Tour war, begannen die Tradition weiter zu entwickeln und haben damit grossen Erfolg.
Azuleijos heissen die buntbemalten Kacheln in der Landessprache. Sie zieren unscheinbare Gassen, Kirchen, Paläste und Klöster. Überall in Portugal trifft man auf die von Hand bemalten Tonquadrate. Oft zieren diese ganze Hauswände und erzählen eine Geschichte aus vergangener Zeit. Der Name „Azuleijo" leitet sich aus dem arabischen Wort Al Zulaij ab, was kleiner, polierter Stein bedeutet. Sie sind eine Hinterlassenschaft der Mauren und heute aus Portugal nicht mehr wegzudenken.

ESSEN & TRINKEN
Die portugiesische Küche ist so vielfältig, wie die vielen Kolonien in denen sich die Portugiesen niederliessen. Viele exotische Zutaten und Gewürze prägen den Geschmack. Davon abgesehen hat jede Region von Portugal ihre eigenen Spezialitäten, je nachdem, ob es sich um eine Region in den Bergen, an der Küste oder in einem weitflächigen Tal handelt.
Eines der Nationalgerichte ist Stockfisch (Bacalhau), von dem es 365 verschiedene Zubereitungsarten geben soll. Weitere bekannte Gerichte sind Caldo verde, eine Kohlsuppe, und gegrillte Sardinen. Ausserdem sind kleine frittierte Pasteten (Pasteis) mit Fleisch, Muscheln oder Krabben sehr beliebt. Portugiesische Desserts sind meist sehr süss, dies durch den arabischen Einfluss der Mauren.
In der Antike brachten Phönizier, Griechen und Römer Rebstöcke auf die Iberische Halbinsel und prägten so die Weinkultur Portugals. Der Wein ist ein selbstverständlicher Teil der eher gemächlichen portugiesischen Lebensart und gehört zu jeder Mahlzeit. Zu den bekanntesten portugiesischen Weinen zählen wohl Madeira, Portwein und Vinho Verde. Jedoch sind auch die Rotweine aus dem Dão, dem Douro-Tal oder aus dem Alentejo nicht zu verachten.
Ein weiterer wichtiger Export-Artikel neben Wein sind Korken. Portugal ist weltweit der grösste Produzent. Rund 75 Prozent der weltweit jährlich erzeugten zehn Milliarden Korkstoppeln stammen aus dem Land auf der Iberischen Halbinsel. In Portugal geht die Korkproduktion auf das Jahr 1700 zurück, wobei die ersten Verarbeitungsstätten vermutlich um 1770 in der Umgebung von Porto errichtet wurden. Zu diesem Zeitpunkt entstand der bekannte Vintage Port, ein in Flaschen statt in Fässern reifender Portwein. Für den Transport mussten die Flaschen verschlossen werden, was eine grosse Nachfrage nach Korken mit sich brachte. Heute sind es ungefähr 20'000 Arbeitskräfte, die ihren Lebensunterhalt damit bestreiten. Darunter sind viele Grossfamilien, die seit Generationen in irgendeiner Form mit dem Kork verbunden sind. Die Anbaufläche mit Korkeichen in Portugal beträgt etwa 30 Prozent der weltweiten Gesamtanbaufläche.

GOLF

Golf an der Algarve
Die Küste der Algarve wurde schon zum zweiten Mal als „Best Established Golf Destination" ausgezeichnet. Das milde atlantische Klima mit über 300 Tagen Sonnenschein im Jahr trägt ebenso dazu bei wie die fantastische Landschaft und der ausgezeichnete Zustand der Plätze. Kein Wunder, dass besonders im Frühling und Herbst die meisten der 36 Plätze sehr gut besucht sind. Neben der spektakulären Aussicht auf die berühmten Klippen der Algarve beeindruckt vor allem ein bestimmtes Loch die Golfer: der Devil's Parlour, das sechste Loch, welches sich auf dem Pine Cliffs-Golfplatz befindet. Hier spielen Sie über Klippen, da geht schon mal ein Ball im Atlantik verloren. Möchten Sie im Frühling oder Herbst spielen, ist eine rechtzeitige Platzreservierung dringend empfohlen!

Golf rund um Lissabon
Die Gegend rund um Portugals Trend-Metropole Lissabon ist für Golf-Fans schon seit Jahren ein Begriff! Im „Goldenen Dreieck", dem Gebiet zwischen den Seebädern Estoril und Caiscais wird schon seit jeher der Ball über das Grün geschlagen. Hier haben Sie die Qual der Wahl an guten Plätzen, entworfen von renommierten Architekten wie Rocky Roquemore und Robert Trend Jones Junior. Insgesamt verteilen sich 18 Golfplätze um die Hauptstadt Portugals. Eine frühzeitige Reservierung wird besonders im Frühling und Herbst empfohlen!

SURFEN
Die Algarve ist bekannt als eine der schönsten und wellenreichsten Küsten Europas. Bizzare Felsformationen, die sich meterweit in die Tiefe stürzen, unzählige kleine Buchten mit türkisfarbenem klaren Wasser und breite, feinsandige Strände kennzeichnen diese Region. Bei Surfern zählt die Algarve seit langem zu einem der beliebtesten Ziele in Europa, da der abwechslungsreiche Küstenverlauf sowohl für Anfänger als auch für Cracks ideale Bedingungen zum Wellenreiten bietet.

BADEN
Bei einer Küstenlänge von 1700 km ist Baden auf dem portugiesischen Festland fast überall möglich! Die Strände unterscheiden sich von Norden nach Süden und so hat jede Region ihre Besonderheiten. Doch eines haben alle gemeinsam: Sie sind sehr sauber! Über 200 Strände haben die blaue EU-Flagge für besondere Sauberkeit.
Der Atlantik mit seinen eher kühlen Temperaturen sorgt für eine relativ kurze Badesaison. Diese beschränkt sich auf anfangs Juni bis Ende September/Anfang Oktober. Dasselbe gilt für Porto Santo, das mit seinem über 9 km langen Sandstrand ein wahres Badeparadies ist. Auf Madeira hingegen kann man das ganze Jahr über baden. Durch das Mikroklima, welches die Insel auszeichnet, sinken die Wassertemperaturen des Atlantiks praktisch nicht unter 18 Grad. Mit ein bisschen Überwindung kann man in den natürlichen Meerwasserschwimmbecken der Insel sogar im Winter schwimmen.
Die Strände im Norden Portugals sind oft dünenartig und aus feinem goldgelbem Sand. Durch stetigen Wind, der durchaus auch mal etwas kräftiger bläst, finden sich hier auch viele Surfcamps.
An der Costa de Lisboa finden Sie von kleinen Badebuchten bis zu kilometerlangen Sandstränden alles, was das Herz begehrt! In den Sommermonaten sind vor allem die Strände um die Hauptstadt Lissabon an den Wochenenden hoffnungslos überfüllt. Wer es etwas ruhiger mag, sollte die Strände an der Westküste des Alentejo besuchen. Hier hat man die kilometerlangen, traumhaften Sandstrände sogar im Hochsommer für sich alleine.
Die Algarve ist die Badeferiendestination schlechthin und so ist hier in den Sommermonaten einiges los. An den meisten Badebuchten findet man Bars und Restaurants und das Wassersportprogramm ist gross. An der Südküste Portugals gibt es eine Vielfalt an Bademöglichkeiten. Im Osten prägen vorgelagerte Sandbänke das Bild. Um Albufeira dominieren die bekannten roten Felsen, die kleine Badebuchten umschliessen. Der Abstieg erfolgt meist über steile Treppen und schmale Pfade. Der Westen bietet einsamere, felsige Buchten, die oft starkem Wind ausgesetzt sind. Der südwestlichste Zipfel Europas bietet somit ideale Bedingungen für Surfer.

WALE & DELFINE
Dass man auf den Azoren Delfine und Wale findet, wissen Sie bestimmt. Doch auch vor dem portugiesischen Festland und vor Madeira tummeln sich diese beliebten Meeressäuger!
Südlich von Lissabon, im sauerstoffreichen Mündungsdelta des Rio Sado findet man sie noch, wildlebende Delfine. Die dort lebenden Tiere gehören zur Art der „Tümmler", also Süsswasser-Delfine wie man Sie aus unseren Zoos und Tierparks kennt. Eine Gruppe von ca. 40 Tieren lebt das ganze Jahr durch im Naturschutzgebiet des Rio Sado und kann auf einem 3-stündigen Ausflug beobachtet werden. Weitere Informationen dazu finden Sie im Kapitel Lissabon unter Ausflüge.
Wale kann man vom portugiesischen Festland nicht beobachten, dafür hat man auf Madeira gute Chancen. Die Gewässer rund um den Archipel sind ein beliebter Tummelplatz für unterschiedliche Walarten und Delfine, darunter auch Finn- und Schwertwale. Ausflüge können im Voraus über uns oder vor Ort gebucht werden. Preise und weitere Informationen erhalten Sie auf Anfrage.

PORTUGAL VON A-Z 

Lage
Das portugiesische Festland befindet sich westlich von Spanien und wird im Westen und Süden vom Atlantik umspült. Es misst 560 km von Norden nach Süden und 220 km von Osten nach Westen. Der Madeira-Archipel (dazu gehören Madeira, Porto Santo und die unbewohnten Inseln Desertas und Selvagens) liegt etwa 1000 km südwestlich von Portugal und 545 km von der Westküste Afrikas entfernt. Madeira ist mit seinen 741 km2 die grösste Insel des Archipels.

Hauptstadt
Hauptstadt Portugals ist Lissabon.

Höchste Erhebung
Der Pico (2'351 m) auf der gleichnamigen Azoren-Insel ist die höchste Erhebung Portugals. Auf dem Festland erreicht der Torre immerhin 1993 m und auf Madeira ist der Gipfel des 1862 m hohen Pico Ruivo die höchste Erhebung.

Reiseformalitäten
Für Schweizer- und EU-Bürger ist ein gültiger Reisepass oder Personalausweis erforderlich. Ein Visum wird nicht benötigt. Bürger anderer Nationen oder Staatenlose sollten sich beim nächsten portugiesischen Konsulat über die gültige Regelung informieren lassen. Die Reisenden sind für die Einhaltung der Einreise-, Gesundheits- und Devisen-vorschriften selber verantwortlich.

Impfungen
Zurzeit sind keine Impfungen erforderlich.

Zeitunterschied
Auf dem Festland sowie auf Madeira ist es stets eine Stunde früher als in Mitteleuropa.

Klima
Die verschiedenen Landesteile des Festlandes liegen in sehr unterschiedlichen Klimazonen. Besonders in den küstennahen Gegenden sorgt das Meer für milde Temperaturen und so kann man auch im Winter die Nachmittagssonne in einem Strassencafé geniessen. Kultur-, Wander- und Städtereisen sind im Frühling und Herbst am schönsten. Im Hochsommer fährt man am besten ans Meer. Im Norden wird der Atlantik bis zu 19°C warm und an der Algarve erreicht das Wasser höchstens 23°C und ist somit die ideale Erfrischung bei bis zu 30°C Lufttemperatur. Im Landesinneren steigt das Thermometer im Sommer regelmässig über 40°C.

Kleidung
Hier spielt es eine grosse Rolle wohin Sie reisen. Generell gilt: Nehmen Sie das mit was Sie zu Hause auch anziehen. Im Winter also eine dickere Jacke, im Sommer genügt ein Pullover oder eine leichte Jacke für den Abend. Ein Regenschutz ist besonders in den Monaten Oktober bis April empfehlenswert, da es zu dieser Zeit häufig Regenschauer gibt, besonders auf Madeira. Dort genügt im Winter eine leichte Jacke, da die Temperaturen nie unter 15°C sinken. Für die Besichtigungen und Ausflüge empfehlen wir bequeme, flache Schuhe. Für Wanderungen unbedingt Wanderschuhe oder trittfeste Trekkingschuhe.

Feiertage
1. Januar (Neujahr), 22. April (Karfreitag), 25. April (Tag der Freiheit), 1. Mai (Tag der Arbeit), 10. Juni (Nationalfeiertag), 23. Juni (Fronleichnam), 1. Juli (Tag der autonomen Republik Madeira), 15. August (Maria Himmelfahrt), 5. Oktober (Tag der Republik), 1. November (Allerheiligen), 1. Dezember (Unabhängig-keitstag), 8. Dezember (Maria Empfängnis) und 25. Dezember (Weihnachten).

Öffnungszeiten
Markthallen: Mo-Sa 08.00-13.00/14.00 Uhr, vereinzelt auch nachmittags oder sonntags.
Traditionelle Geschäfte: Mo-Fr 09.00/10.00-13.00 Uhr, 15.00-19.00, Samstag nur vormittags.
Supermärkte: Mo-Fr 08.30/09.00-20.00/20.30 Uhr, Samstag nur vormittags (Pingo Doce hat täglich geöffnet)
Einkaufszentren: täglich 10.00-22.00/24.00 Uhr
Banken: Mo-Fr 08.30-15.00 Uhr

Stromspannung
Die Stromspannung in Portugal beträgt 220 Volt. Die Stecker und Steckdosen sind identisch mit denen in der Schweiz, jedoch nur zweipolig. Bei dreipoligen Geräten ist ein Zwischenstecker erforderlich.

Hotels
Portugal besitzt ein breites Hotelangebot. Die Anzahl Sterne entspricht grundsätzlich auch der Qualität des Hauses. Natürlich gibt es auch hier schwarze Schafe. Amin Travel hat alle Hotels im Katalog sorgfältig ausgewählt. Wir oder unsere Vertretung vor Ort kennen die Hotels persönlich. Es kann vorkommen, dass einzelne Hotels in unserem Angebot von uns einen Stern weniger erhalten, als der offizielle Hotelführer vorschreibt.

Check in / Check out
Ihr Hotelzimmer in Portugal ist normalerweise ab 15.00 Uhr bezugsbereit und muss am Abreisetag bis 12.00 Uhr abgegeben werden.

Mietwagen
Mietwagen gibt es an allen Flughäfen, in allen grösseren Städten und in vielen Ferienorten. Es genügt der nationale Führerschein. Weitere Informationen dazu finden Sie in dieser Preisliste beim Thema „Mietwagen".

Bevölkerung
ca. 10,6 Millionen Einwohner zählt das Festland. Auf Madeira und Porto Santo sind es nochmals 247'000 und auf den Azoren 242'000 Einwohner, vorwiegend römisch-katholischer Konfession.

Sprache
Die Landessprache ist Portugiesisch. Französisch und Englisch sind die geläufigsten Fremdsprachen. Die Portugiesen sind sehr freundlich und hilfsbereit.

Politischer Status
Portugal ist eine parlamentarische Republik und seit 1986 Mitglied der EU.

Taxi
Taxis sind in Portugals Städten preiswerte Fortbewegungsmittel, eignen sich aber weniger für Überlandfahrten. Alle Fahrzeuge sind mit einem Taxameter ausgestattet. Für Überlandfahrten wie etwa Flughafentransfers an der Algarve gelten Festpreise. Für ihr Reisegepäck und an Wochenenden wird ein Zuschlag berechnet.

Öffentliche Verkehrsmittel
Das Streckennetz der Züge erstreckt sich über das gesamte Festland, ist aber im Landesinneren nicht besonders dicht. Die Verbindungen zwischen den grösseren Städten ist gut und wird teilweise von modernen (und teuren) Schnellzügen bedient. Linienbusse sind eine gute Alternative um Portugal ohne Mietwagen zu entdecken. Die Busbahnhöfe liegen meist zentrumsnah und die Verbindungen in die grösseren Städte sind gut und günstig. In den Stadtzentren von Lissabon und Porto bewegt man sich am besten per Tram oder Metro fort.

Flugrückbestätigung
Gäste mit individuell gebuchtem Flug werden gebeten, ihre Inlandflüge sowie den Heimflug spätestens 72 Stunden vor Abflug bei einer der Filialen der Fluggesellschaft rückbestätigen zu lassen. Falls Sie ein ausgeschriebenes Programm gebucht haben, wird unsere Vertretung diese Flugrückbestätigung für Sie einholen.

Devisenvorschriften/Geldwechsel/Kreditkarten/Nebenkosten
Die Landeswährung ist der Euro. Die meist benutzten Kreditkarten sind VISA, AMERICAN EXPRESS, EUROCARD/ MASTERCARD und DINERS CLUB. EUROCHEQUES können bei den Banken und Wechselstuben eingelöst werden. Geldwechsel (nur von Devisen in Euro) ist durch Banken, Wechselstuben und Geldautomaten möglich. Je nach Bankinstitut und Wechselkurs werden Gebühren von ca. Euro 5.-- (ca. CHF 8.--) verrechnet, unabhängig der gewechselten Geldmenge.
Die Nebenkosten für Mahlzeiten, Getränke, Sport und Reiseandenken sind zwar günstiger als in der Schweiz, dennoch ist Portugal kein Billigreiseland. Abseits der grossen Touristenzentren können Sie gut und günstiger essen und preiswerter einkaufen.

Kunsthandwerk/Souvenirs
Auf dem Festland und auf Madeira gibt es diverse Kunsthandwerke wie Klöppelwaren, Korbflechtereien, handbemalter Keramik, Stickereien und Spitzen, gewobene Decken und Bettüberwürfe. Ein schönes Mitbringsel vom Festland sind antike oder moderne Azuleijos, die in unterschiedlichen Mustern und Farben handbemalt wurden. Auf Madeira ist die Madeira-Stickerei, welche in Hand- und Heimarbeit hergestellt wird, ein beliebtes Mitbringsel. Für eine Flasche Port- oder Madeira-Wein und ein hochwertiges Olivenöl sollte sich noch ein Plätzchen im Koffer finden lassen.

Trinkgeld
Zwar ist die Bedienung in allen Restaurants und Hotels bereits im Preis inbegriffen, ein angemessenes Trinkgeld von etwa 5 – 10% des Endpreises ist jedoch üblich. In den Restaurants wird der Betrag auf dem Tisch liegen gelassen. Der Kofferträger und das Zimmermädchen werden sich über 1-2 Euro Trinkgeld pro Person freuen.

Literaturhinweise
Für Portugal und Madeira gibt es eine Vielzahl guter Reiseführer wie zum Beispiel Dumont, Polyglott, Merian, Reise Know-How, etc.

Lesetipps
Pascal Mercier: Nachtzug nach Lissabon. Ein Schweizer Sprachlehrer philosophiert über das Leben der intellektuellen Elite während der Salazar-Zeit und das menschliche Dasein im Allgemeinen. – Das 2004 erschienene Buch zeichnet ein freundliches, leicht idealistisches Bild der portugiesischen Gesellschaft.

José Saramago: Hoffnung im Alentejo. Die Schilderung des Schicksals einer Tagelöhnerfamilie zwischen Hoffnungslosigkeit während der Diktatur und Traum vom besseren Leben nach der Revolution ist unverzichtbar für alle Reisenden in die südportugiesische Region.

Augustina Bessa-Luís: Sibylle. Portugals wichtigste Schriftstellerin beschreibt das nordportugiesische Leben in den 1950er Jahren anhand des Schicksals einer starken, aber zunehmend verbitterten Bäuerin inmitten einer verzagten Männerwelt, die es in die Stadt zieht.

Diplomatische Vertretung
Schweizer Botschaft in Lissabon
Travessa do Jardim , No. 17, P-1350-185 Lissabon
Tel.: 00351/213/944 090, Fax: 00351/213/955 945
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