KAPVERDEN-Reise des Amin Travel-Teams im August 2024
Zwei Team-Mitglieder von Amin Travel waren für 10 Tage auf den Kapverden, um Unterkünfte anzusehen und zu schauen, was es Neues auf den Inseln gibt. Hier eine kleine Zusammenfassung unserer Reise.
Wir haben insgesamt 4 Inseln besucht: Santiago, São Vicente, Santo Antão und Sal.
Teil 3: SÃO VICENTE
Mit der Morgenfähre ging es dann von der Insel Santo Antão zurück auf die Insel São Vicente. Die Inselhauptstadt Mindelo ist sehr europäisch geprägt, aber dennoch ein Highlight auf jeder Kapverden-Reise. Hier wurde Cesária Évora geboren, die berühmteste Sängerin der Kapverden. Sie war bekannt dafür barfuss auf der Bühne zu stehen und ist eine der wenigen afrikanischen Sängerinnen, welche einen Grammy gewonnen hat. Cesária verstarb 2011 und hinterliess nicht nur Trauer, sondern auch die Morna, einen sentimentalen Gesangsstil. Dieser und viele andere typisch kapverdische Stilrichtungen (Funaná, Coladeira, Batuko) spielen heute noch eine sehr wichtige Rolle auf den Kapverden. Viele Musiker kommen nach Mindelo und hoffen auf den grossen Durchbruch. Es gibt fast jeden Abend irgendwo ein Live-Konzert. Auf São Vicente, genauer in Baía das Gatas, findet jährlich das grösste Musik-Festival Westafrikas statt. Es wird auch als Woodstock Afrikas bezeichnet. An einem Vollmond-Wochenende im August pilgern hunderte Kapverdianer, Europäer und Emigranten aus den USA und Kanada nach São Vicente. Wir sind am Vorabend des Festivals von Santiago nach São Vicente geflogen. Der Flieger war voll mit hippen, jungen Leuten, Musikern und Musikbegeisterten. Leider hatten wir keine Zeit das Festival zu besuchen.
Zurück zu unserem Mindelo-Tag. Nach Ankunft mit der Fähre ging es gleich los mit Hotelbesichtigungen. Hier ist in den letzten Jahren sehr viel passiert. Viele neue Hotels wurden gebaut, alte renoviert und die Baustellen werden nicht weniger. Wir sind kreuz und quer durch die Stadt und von Hotel zu Hotel gelaufen und das bei 30°C und 95% Luftfeuchtigkeit. Uffff!

Auf einem der Hügel hat uns vor allem das Residencial Mimagui beindruckt. Ich habe die Unterkunft vor 10 Jahren schon mal besichtigt und es ist immer noch so toll. Sauber, gepflegt und die Aussicht von den Balkonen ist traumhaft. Etwas für das kleinere Budget und Gäste, die keinen Pool und kein Restaurant brauchen. Das Frühstück wird auf dem privaten Balkon serviert.

Nachdem wir 8 Hotels angeschaut haben, sind wir schnellstmöglich nach Laginha, dem Hausstrand von Mindelo. Hier haben wir in der Kalimba-Beachbar unseren Feierabend eingeläutet. Der Strand ist bei Einheimischen wie bei Touristen beliebt.

Abends haben wir im The Casamarel eingecheckt und waren bzw. sind immer noch begeistert! Das Haus liegt am oberen Stadtrand von Mindelo (also wieder Hügel rauf), aber die Aussicht entschädigt für den Aufstieg. Die Zimmer sind sehr gross, sauber, gepflegt und haben alles, was man braucht. Da wir zu müde waren, haben wir abends im Hotel gegessen und sind uns einig: das war das beste Essen während der ganzen Reise (und auch eines der teuersten)! Unsere Empfehlung für einen Aufenthalt in Mindelo, wenn jemand ein etwas grösseres Budget hat.

Am nächsten Morgen gings dann schon wieder zum Flughafen und auf die nächste und für uns letzte Insel: Sal. Fortsetzung folgt…..